
Stücke
Max und Murx
Florian Bauer, Kaan Satik
© Tina Bürkmayer
Max und Murx
Schauspiel von Paula Fünfeck
Was würden Max und Moritz anstellen, lebten sie jetzt und heute? Woran hätten sie Spaß? Gegen welche Autoritäten würden sie sich heute auflehnen? Genügt es noch, den Lehrer oder den Nachbarn zu ärgern? Womit würden sie sich heute die Wampe voll schlagen? Reichten noch ein paar Hühner, um selig zu werden? Was würden die Kumpels sagen, was die Eltern? Was würde die Zeitung schreiben über solche Taten? Wie wären sie drauf, und wie geht's aus?
Die Idee zur Entwicklung dieses Theaterstücks ist entstanden aus der Auseinandersetzung mit den Themen Action, Aggression und Gewalt bei Jugendlichen. Im Mittelpunkt stehen neben den beiden, dem gesellschaftlichen Alltag entnommenen Figuren "Max" und "Murx", die Ausdrucks-, Kommunikations- und Erlebnisformen aktueller jugendlicher Lebenswelten.
Die Autorin gliedert ihr Theaterstück, wie Wilhelm Busch im Original, in sieben Kapitel. Findet sieben Streiche, die sie parallel und mit inhaltlich großer Nähe zu Busch entwirft. Ihre Sprache ist sehr modern, aber auch sehr eigen. Sie hat einen Sprachrhythmus gefunden, der oft an einen Rap erinnert.
Ein Stück, das den Jugendlichen aufs Maul schaut, ihre Äußerungsformen im Alltag ernst nimmt und sowohl sprachlich als auch emotional ganz schön reinhaut.
Ein 60-minütiger, sehr heftiger Showdown zum Thema Jugendgewalt.
Termin
Kulturforum Fürth 12. Juni 2007
Würzburger Straße 2 10.00 Uhr
Kasse: 0911-974 2400 kleiner Saal
Inszenierung: Christina Bründler
Kostüme: Tina Bürkmayer
Dramaturgie: Peter Bommas
Licht: Manfred Genther
mit Florian Bauer, Kaan Satik
Für Zuschauer ab 12 Jahren
(über Ticket Online
)
