
Stücke
Die heilige Familie
Nina Machalz, Jörn Bregenzer
© SFF Fotodesign
Die heilige Familie
Schauspiel von Doris Reckewell
Die Figuren des Stücks - zu drei Paaren gruppiert - umspannen drei Generationen. Jedes dieser Paare steht für seine Generation: Sebastian und Juliane sind jung, illusionslos, an materiellem Wohlstand interessiert. Kinder und politische Ideale sind nicht "ihr Ding". Lea und Thomas repräsentieren die Generation der "68er". Die hohen politischen Ideale, die man früher hatte, sind heute verloren. Die Altersgenossen von Adele und Johannes, die Kriegs-Generation, haben Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut, von der Zeit des Nationalsozialismus und ihrer eigenen Verstrickung wollen sie nichts mehr wissen. Ihre eigenen Kinder sind ihnen fremd geworden. Aber sie haben das Leben gemeistert. Das jüngste Paar bilden Sebastian und seine Frau Juliane. Juliane ist Regisseurin an einem Theater. Ständig wird sie von einem Schauspieler angerufen, der ihr Vorschläge für die nächste Probe macht. Außerdem ist sie schwanger. Nun stellen sie sich die Frage, ob sie aus karrieretechnischen Gründen das Baby haben wollen oder nicht.
Wie werden wir von unseren Eltern geprägt, und was übernehmen unsere Kinder von uns? Die Familie als Kernzelle der Gesellschaft steht im Mittelpunkt des neuesten Stücks von Doris Reckewell.
Die Autorin wurde 1951 in Goslar geboren. Sie studierte in Hamburg Volkswirtschaftslehre. Nach ihrem Diplomabschluss arbeitete sie von 1976 bis 1980 als Dokumentarin und Journalistin beim Verlag Gruner + Jahr. Seit 1980 schreibt sie Kurzgeschichten, Gedichte und Theaterstücke.
Termin
Kulturforum Fürth 23. Juni 2007
Würzburger Straße 2 20.00 Uhr
Kasse: 0911-974 2400 große Halle
Uraufführung
Inszenierung: Ralf Hocke
Ausstattung: Eva Humburg
mit Jörn Bregenzer, Regula Fischbach, Wolfgang Kaiser, Peter Kampschulte, Angelika Koppmann
(über Ticket Online
)
