Glückliche Tage

Magda Stief

© Christine Vinçon

Glückliche Tage

Schauspiel von Samuel Beckett

 

Zu Beginn des Stücks steckt Winnie bis zur Brust in der Erde, am Ende bis zum Hals. Und sie redet. Ihr Mann kaum. Sie zelebriert die kleinen Rituale des Alltags. Und egal was passiert - oder vielmehr, was nicht passiert: Sie behält ihren Optimismus bis zum Schluss: "Was macht das schon, das sage ich immer, es wird ein glücklicher Tag gewesen sein, trotz allem wieder ein glücklicher Tag."

Becketts Figuren sind den Bedingungen des Universums ausgesetzt. Ständig spürt Winnie, dass die Zeit rinnt, aber sie versucht, aus dem, was ihr zu tun bleibt, das Beste zu machen.

Die Inszenierung Sven Grunerts mit der Ausstattung von Helmut Stürmer konzentriert sich auf die zwei Pole: das Irdische und das Transzendente. Sie sucht dabei hinter der ständigen Bedrohung - Winnie droht in der Erde zu versinken - die Poesie der universalen Liebe.

Die Rolle der Winnie ist seit der Uraufführung 1961 eine der großen schauspielerischen Herausforderungen. Dieser  stellt sich Magda Stief am kleinen theater - KAMMERSPIELE LANDSHUT: In Rumänien aufgewachsen und ausgebildet, spielte sie dort u. a. am Nationaltheater Klausenburg und am Nationaltheater Bukarest, und wurde mit dem rumänischen Nationalpreis für Schauspiel ausgezeichnet. Im deutschsprachigen Raum war sie u. a. in Basel und am Schauspielhaus Bochum unter Claus Peymann engagiert.

Termin:

Helene-Lange-Gymnasium                         13. Juni 2007

Tannenstr. 19                                             20.30 Uhr

Kasse: 0911-974 2400                              Altbauhalle    

2 Stunden, eine Pause

"Glückliche Tage", präsentiert von:

kleines theater - KAMMERSPIELE LANDSHUT

Inszenierung: Sven Grunert

Ausstattung: Helmut Stürmer

mit Robert Spitz, Magda Stief