Antigone

Silke Heise

 © Juliane Zitzlsperger

Antigone

Tragödie von Sophokles

 

"Antigone" ist eine der wirkungsvollsten Tragödien der Antike, ein zeitloses, bewegendes Drama über Willkür und Widerstand, Mut und Hochmut, Macht und Menschenliebe.

Die beiden Söhne des ehemaligen Königs Ödipus haben sich im Krieg um die Macht in Theben gegenseitig erschlagen. Der eine Bruder hatte den anderen vertrieben und Theben gegen ihn verteidigt, als dieser sein Recht einforderte und die Stadt angriff. Der neue König Kreon lässt den Verteidiger Thebens ehrenvoll beisetzen, untersagt aber bei Todesstrafe die Bestattung des Angreifers.

Antigone, die Schwester der verfeindeten Brüder, widersetzt sich trotzig diesem Verbot und beerdigt den als Staatsfeind geächteten Bruder. Das Recht auf Bestattung stellt sie über Kreons Befehl. Kreon lässt Antigone lebendig einmauern. Die Bitten seines Sohnes Hämon, der mit Antigone verlobt ist, können den starrsinnigen Herrscher nicht umstimmen. Erst die Unglücksprophezeiungen des blinden Sehers Tiresias bewegen ihn schließlich, Antigone zu begnadigen. Aber zu spät: Antigone und Hämon haben Selbstmord begangen - und auch Kreons Gattin nimmt sich das Leben, als sie vom Tod des Sohnes erfährt.

Eine aufrüttelnde Geschichte über Schuld, Verblendung und Zivilcourage. Politische Prinzipientreue und mutiger Idealismus stehen gegeneinander, beide gleich stark, beide gleich beeindruckend. Beide führen in die Tragödie.

 

Termin

Kulturforum Fürth                                                   16. Juni 2007

Würzburger Straße 2                                             20.00 Uhr

Kasse: 0911-974 2400                                           große Halle
1 Stunde 30 Minuten, keine Pause
Zu "Antigone" findet von 17.00-18.30 Uhr ein Theaterworkshop für alle Interessierte statt.
Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch mit dem Dramaturgen Rolf Ronzier statt.

"Antigone", präsentiert von:

Theater Regensburg

Inszenierung: Christian von Treskow

Ausstattung: Rainer Sellmaier

Dramaturgie: Rolf Ronzier

mit Stefan Gad, Michael Haake, Silke Heise, Silvia Rhode, Barbara Schedivy, Oliver Severin

Kartenbestellung
(über Ticket Online )